Auf der Spielwiese der Genderexpressions begegnen wir uns und lernen uns und unsere Hüllen kennen.
Über das Projekt
Die Performance „in corso“ beschäftigt sich mit der Idee von gegenseitiger Unterstützung, Liebe und Fürsorge, aber auch Herausforderungen in der trans*-Community – konkret bezogen auf die Lebensrealität von nicht-binären Menschen. Wir treffen uns an der Schnittstelle von privatem und kollektivem Kampf und teilen alltägliche Erfahrungen von Diskriminierung und Dysphorie ebenso wie das Gefühl sich zugehörig fühlen zu wollen ohne gesellschaftlichen Codes entsprechen zu müssen. Dabei werfen wir Schichten, Hüllen und Ausdrücke ab und versuchen zum Kern von Identität und Existenz vorzudringen. Relaxed Performance: alle dürfen sich im Raum bewegen, non-verbal oder verbal reagieren, aber auch den Raum verlassen und wieder betreten.
Work-in-progress Showing: 25.07.2026, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: 4fT – Tanzplattform Leipzig, Erich-Zeigner-Allee 64e - 04229 Leipzig
Hinweise zur Anreise und Barrierefreiheit: siehe Studioseite.
Eintritt frei - Spenden nach eigenem Ermessen und Vermögen Willkomen
Information & Anmeldung: james.noah.spiegel@gmail.com
Konzept, Choreografie, Performance: Luma Flath, James Noah Merlin Spiegel
Sound: Elen Pürzer
Outside-Eye: Niko Jacobi, Charlie Fouchier
Links:
Luma Flath | James Noah Merlin Spiegel | in corso
Biographien
Luma (keine/they/them) ist Performance- und Tanzkünstler*in. They absolvierte einen Bachelor in musik- und bewegungsorientierter Sozialer Arbeit und eine professionelle tanzpädagogische Ausbildung (TanzZentrale Leipzig). Aktuell studiert they im Master Elementare Musik und Tanzpädagogik (HMT Leipzig). Luma’s momentanes künstlerisches Forschungsinteresse liegt in der Interdisziplinarität und Inklusivität von Performances, aber auch in der Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Verbundenheit, besonders dem queer*empowerment.
Jamie (they/sie/er) ist Performance- und Tanzkünstler*in. They erhielt deren Ausbildung am Theater Plauen-Zwickau und am Leipziger Tanztheater. Seit 2024 ist sie in Leipzig tätig und arbeitete unter anderem mit Maria F. Scaroni. Jamie’s momentane künstlerische Praxis beschäftigt sich mit somatischen Ansätzen, queer* empowerment und Recherche zu sozialen Strukturen.
Gemeinsam forschen Jamie und Luma an der Idee von gegenseitiger Fürsorge in der trans* community. Sie setzen sich in dieser Recherche auch mit “aesthetics of access” und dem Konzept der “Relaxed Performance” auseinander.