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Choreografisches Arbeiten mit Alma Toaspern

In der Residenz (26.2. - 2.3.24) öffnet Alma die choreografische Praxis für Interessierte. Zum Abschluss findet ein Showing am 2. März um 19 Uhr statt.

Almas derzeitige choreografische Forschung für eine Gruppenarbeit dreht sich um die Suche nach einer Strategie zur Entwicklung von Bewegungsmaterial aus der Improvisation zu einem Musikstück der musikalischen Avantgarde der 90er Jahre. Die Musik spricht Themen wie Aufmerksamkeitsspanne, Plagiat, Popkultur und unbefriedigtes Verlangen an und schafft dabei einen verwirrenden, aber seltsam rhythmischen Klangteppich. Einerseits konzentriert sich ihre auf Improvisation basierende Bewegungsforschung stark auf die somatische Erfahrung (Gefühlssinn, Propriozeption) des Tänzers. Andererseits schärft sie die Aufmerksamkeit des Tänzers für die Form, die der Tanz annimmt, und fördert seine Verfügbarkeit und Bereitschaft zur Veränderung. Im Idealfall könnte man diese Haltung der Aufmerksamkeit gegenüber dem Tanz als "Bewegung setzen" und "improvisieren" zugleich beschreiben. Begriffe wie Intentionalität, Intuition, Sinn für Details und Fülle gehen dabei Hand in Hand.

In der Residenz (26.2. - 2.3.24) untersucht Alma Toaspern anhand eines Albums aus den 1990er Jahren, wie Tanz strukturell von dem Kompositionsstil „plunderphonics“ lernen kann - eine eklektische Zusammenstellung kürzester Musikabschnitte - und dadurch eine eigene Bewegungssprache entstehen kann.

Daten Choreografie-Workshop:

Montag - Freitag, 26.2. - 1.3.24 jeweils von 12 - 15 Uhr

Anmeldung unter almatoaspern@gmail.com

Preis: 1 Tag 25€, 3 Tage 60€, 5 Tage 90€. Bei Teilnahme am Showing kann der gezahlte Preis erstattet oder dem Verein gespendet werden. Der Einstieg zur choreografischen Recherche ist nur bis Mittwoch möglich.

Am 2.3.24 wird Alma mit der entstandenen Gruppe um 19 Uhr die Ergebnisse präsentieren. Kommt gerne ins Studio!

© Christian Friedländer